Die T-Aktie.
Konjunkturelle Erholung und Euro-Krise bestimmen Börsenjahr // Deutsche Telekom überzeugt
mit langfristiger Ausschüttungspolitik
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
* Im Geschäftsjahr 2010 beendete die Deutsche Telekom ihre Börsennotierungen in New York und Tokio. Der 18. Juni 2010 war der letzte Handelstag an der New Yorker Börse (NYSE), der 15. Juli 2010 war der letzte Handelstag an der Tokyo Stock Exchange. | ||
| Xetra-Schlusskurse € | ||
| Börsenkurs am letzten Handelstag | 9,66 | 10,29 |
| Höchster Kurs | 10,60 | 11,39 |
| Niedrigster Kurs | 8,55 | 7,93 |
| Handelsvolumen | ||
| Deutsche Börsen Mrd. Stück | 4,7 | 5,3 |
| New York Stock Exchange (ADR)* Mio. Stück | 184 | 356 |
| Tokyo Stock Exchange* Mio. Stück | 1,4 | 0,3 |
| Marktkapitalisierung am letzten Handelstag Mrd. € | 41,7 | 44,9 |
| Gewichtung der T-Aktie in wichtigen Aktienindizes zum letzten Handelstag | ||
| DAX 30 % | 4,7 | 5,8 |
| Dow Jones Euro STOXX 50® % | 1,1 | 1,2 |
| Kennzahlen zur T-Aktie | ||
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) € | 0,39 | 0,08 |
| Dividendenvorschlag € | 0,70 | 0,78 |
| Ausgegebene Aktien Mio. Stück, jeweils am Jahresende | 4 321,32 | 4 361,32 |
Kapitalmarktumfeld.
Nachdem die Weltwirtschaft 2009 die schwerste Rezession seit 1945 erlebt hatte, stand 2010 im Zeichen der konjunkturellen Erholung auf der einen Seite und der Schuldenkrise in mehreren europäischen Staaten
auf der anderen Seite.
Rund um den Globus belebte sich die wirtschaftliche Aktivität – oft gestützt durch massive fiskal- und geldpolitische Maßnahmen. Die Angst vor einer Staatspleite Griechenlands, Irlands und anderer europäischer Staaten brachte jedoch den Euro massiv unter Druck, die EU und der IWF mussten mit Milliarden-Hilfskrediten einspringen.
Weltweit gefragt waren an den Börsen zyklische Titel, also Aktien mit hoher Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum, die jedoch auch zu den Hauptverlierern des Krisenjahres 2009 gehörten. Entsprechend blieben
2010 defensive Werte wie Gesundheits- und Telekommunikationsaktien, die auch im Vorfeld nicht diesen drastischen Einbruch erlebt hatten, zumeist etwas hinter den steigenden Märkten zurück.
Entwicklung der internationalen Indizes.
Je nach Betroffenheit von der Euro-Krise, Bedeutung des Finanzsektors sowie der jeweiligen heimischen Wirtschaftsstärke fiel die Kursentwicklung an den europäischen Börsen höchst unterschiedlich aus. So legte der DAX als einer der besten europäischen Indizes insgesamt 16,1 % zu. Der Index überwand im Dezember an mehreren Tagen erstmals seit Juni 2008 wieder die Marke von 7 000 Punkten und schloss bei 6 914 Punkten. Derweil musste der spanische IBEX 30 Kursrückgänge um 17,4 % verkraften. In Griechenland betrug der Verlust sogar 35,6 %.
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